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Jase³ka przed Bo¿ym Narodzeniem 2010 - http://youtu.be/Ff0QueBBJTY

Zobacz:  m.in. Koncert organowy https://www.youtube.com/watch?v=0NLLIM-DPfQ

 

 

Sonntags und HochfestS Meditationen

 

 

 

5. Ostersonntag 2017

Wir stellen uns immer mehr Fragen über den Glauben. Wie soll man wirksam lehren? Wie soll man wirksam überzeugen? Wie soll man zutreffend evangelisieren? Es gibt viele solche Fragen, aber anstatt seine Energie auf Fragestellungen zu richten besser ist es sein eigenes Leben nach dem Evangelium zu richten. Wenn es jemand nicht schafft, sollte er in die Fußstapfen vom Apostel Philipp treten. Auch er stellt Jesus Fragen, genauer gesagt gemeinsam mit dem Apostel Thomas sprechen sie mit dem Meister über den Vater.
Beide bekamen folgende Antwort: Wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen und Ich bin im Vater und Vater ist in mir. Das ist das Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes, das Jesus seinen Jüngern offenbart. Das ist der Weg, den Jesus seinen Jüngeren offenbarte, der sie zum Gott führt.
Jeder hat das Recht nach seinem Lebensweg zu fragen - wie soll er sein und mit wem wird man gehen. Dies sind wichtige Fragen nach dem inneren Leben. Es ist gut wenn man einen guten Beichtvater hat, der einem hilft auf verschiedene Fragen Antworten zu finden.

 

 

4. Ostersonntag 2017

Jesus sagt, dass er der gute Hirte sei, und dass die Schafe auf seine Stimme hören. Er ruft sie bei Namen.
Kennen wir uns in unserer Pfarrgemeinde? Es ist problematisch wegen der Vielzahl der Gemeindemitglieder, der Mobilität oder der freien Auswahl der Kirche. Versuchen wir überhaupt die neuen Gemeindemitglieder kennenzulernen um ihnen bei der Integration mit der Gemeinde zu helfen?
Uns Katholiken gibt es viele, deshalb ist es so wichtig, dass wir uns kennenlernen während gemeinsamer Treffen in kleinen Gruppen – von Angesicht zu Angesicht, in Vieraugengesprächen! Genau dann kann man miteinander reden oder sich verabreden.
Wie viele Menschen kennen wir beim Namen?

 

 

3. Ostersonntag 2017

Die Suche nach neuen Formen der Teilnahme an der Eucharistie dient einer besseren Aufnahme des Glaubensgeheimnisses. Dabei geht es nicht nur um das Erfahren sondern auch um das Verstehen. Wieso benutzen die Katholiken so wenige Bezeichnungen für die Eucharistie? Oft hören wir: ich gehe in die Kirche, ich gehe zur Messe - so als ob es andere Wörter nicht gäbe.
Währenddessen erzählt uns das Evangelium über den Weg nach Emmaus, der mit einem gemeinsamen Abendmahl endet. Seit dem bezeichneten die Christen die Eucharistie als Brotteilung.
Die Eucharistie kann man auch als Danksagung, das letzte Abendmahl, Liebesfestessen oder Lam Festessen. Wenn man sich auf den Weg zur Messe macht, kann man dies verschieden nennen. Das wichtigste ist aber, dass wir das Wesentliche der Eucharistie nicht vergessen.
Mit dem heutigen Bibelsonntag beginnt die Bibelwoche. Aus der Initiative von „MIVA Polska“ beten wir für alle Autofahrer.

 

 

2. Ostersonntag 2017

Der heutige Tag wird bezeichnet als der 2. Ostersonntag, der Leitsonntag oder der weiße Sonntag, obwohl der meistbekannte Bezeichnung ist der Sonntag der Barmherzigkeit Gottes. Weil wir alle die Gabe der Barmherzigkeit brauchen, gehen wir zum Saal des letzten Abendmahls, wo auf uns der Herr wartet.
Was war mit dem Apostel Thomas los? Wo war er als der Meister am Tag seiner Auferstehung kam? Das hat der Evangelist Johannes nicht festgehalten, weil es wichtiger war, dass er den Herrn acht Tage später traf. Vielmehr durfte er die Wundmalen Christi sehen. Die Reaktion des Apostel ist aussagekräftig in folgenden Worten: Mein Herr und Meister.
Unser schwacher Glaube wird gestärkt durch: das Gebet vor dem Abbild des Barmherzigen Jesus, die Worte der Hl. Faustina aus ihrem Tagebuch, die Medienberichte von Pilgerfahrten zum Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes oder Liedern zu Verehrung der Barmherzigkeit Gottes.
Es beginnt die Woche der Barmherzigkeit Gottes. Wenn Gott uns gegenüber seine Barmherzigkeit zeigt, sollten auch wir barmherzig gegenüber unseren Mitmenschen sein: ihre Schulden verzeihen, die Verletzungen vergeben, den Hass abwerfen, den Zorn löschen…
Wir erinnern an den Tag des Gebets für gute Ernte (am 25 April)

 

 

Ostersonntag 2017


Die Osterzeit ist nicht nur eine Zeit der Erholung, sondern auch eine Zeit des fröhlichen Gebetes. Schon die Tatsache, dass an der Ostermesse diejenigen teilnehmen, die bei einer Eucharistie selten dabei sind verpflichtet uns mit Gotteswort zu Allen vorzudringen. Es gibt Prediger, die zu Allen vordringen wollen, was an sich einfach falsch ist. Denn in dem sie alle Herzen verändern wollen und die Welt bekehren, vergessen sie die Fröhlichkeit des Ostermorgens.
Der jüngere Johannes kam als erster zum Grab, aber er hatte nicht den Mut und die Erfahrung, mit der Petrus beschenkt wurde. Deshalb musste er auf den Älteren warten um mit ihm gemeinsam das Geheimnis des leeren Grabes zu erfahren. Wundersam ist der Lauf beider Apostel zum Grab.
Die Freude der Auferstehung Christi offenbart sich auch im Alltagsleben: bei gemeinsamen Gebet, im gegenseitigen Verhalten, in der gegenseitigen Hilfe bei der Arbeit oder bei gemeinsamen Erholung.
Grüßen wir heute einander mit folgenden Worten:
- Christus ist auferstanden!
- Wahrhaftig auferstanden!

 

 

5. Fastensonntag 2017

Zwei Junger des Johannes hatten von Christus gehört, auf Christus gesehen; sie waren zu Ihm hingezogen worden und folgten Ihm nach. Nun erfahren wir etwas von dem großen Interesse, das der Herr an den Jüngern hat, die Ihm nachfolgen. Er wandte sich um, und genau wie damals nimmt Er auch heute Notiz von solchen, die Ihm nachfolgen.
Wichtig ist, dass wir dem Herrn von ganzem Herzen nachfolgen. Es darf nicht bei äußeren Frömmigkeitsformen bleiben. Zuweilen prüft der Herr unsere Motive. Damals fragte Er diese zwei Junger: Was sucht ihr? Heute können es Schwierigkeiten im Glaubensleben sein, die uns in ähnlicher Weise herausfordern und prüfen. Was veranlasst uns heute, uns zu Christus zu halten? Meinen wir vielleicht, dass wir als Christen einer besseren Religion folgen oder dass wir uns dann in einer moralisch besseren Gemeinschaft aufhalten?
Die Gegenfrage der beiden Junger macht deutlich, wie ernst es ihnen war, Jesus nachzufolgen: Wo hältst du dich auf? Offenbar suchten sie für sich selbst keinen Vorteil, sondern verlangten aufrichtig danach, bei ihrem Herrn zu sein, um Ihn besser kennenzulernen. - Durch gelegentliche Treffen oder kurze Gespräche kann man einen Menschen nicht wirklich kennenlernen. Wir müssen ihn eine Zeit lang begleiten.
Der Herr wird sich über die Frage der Jünger sehr gefreut haben. Doch eine Adresse kann Er ihnen nicht geben. Hatte Er überhaupt eine Bleibe? - Heute ist Christus im Himmel, doch zugleich verheißt Er, dort in der Mitte zu sein, wo man sich in seinem Namen versammelt (Matthaus 18,20).

 
Die gute Saat 2017
 

4. Fastensonntag 2017

Wenig teilen wir unsere Glaubenserfahrung. Selten reden wir über den Glauben, und wenn jemand ein Thema aus dem Religionsbereich anspricht, bekommt er folgendes zu hören: Hör doch auf, ich war schon in der Kirche! Wieso können wir unseren Glauben an Christi nicht mit anderen teilen? Schämen wir uns vielleicht? Wenn es so ist, dann ist dies ein falscher Scham, der die Gläubigen umgibt.
Der Blinde aus dem Evangelium sorgte nach seiner Genesung für viel Aufsehen. Der Geheilte sprach mit den Pharisäern, die keine Antwort auf seine Fragen wussten, was dazu führte, dass sie sich über ihn lustig machten. Die Pharisäer sprachen zu ihm: „Du bist ganz in Sünde geboren, und lehrst uns?“ Worauf antwortete er ihnen: „Das ist ein wunderlich Ding, dass ihr nicht wisset, woher er sei, und er hat meine Augen aufgetan.“
Es ist verwunderlich und unverständlich, dass wir uns über die Taufe eines Kindes, seiner Ersten Kommunion, Firmung, Trauung, Priesterwürde freuen. Aber was weiter? Eine tiefere Diskussion darüber bei einigen, auch Katholiken löst eine Allergie aus. Vielleicht sollte man den falschen Scham heilen.

 

 

Verkündigung des Herrn 2017

Das Leben der Kirche hängt vor allem mit dem Wirken von Gottes Gnade und der Bereitschaft des Menschen mit Ihr zusammenzuarbeiten ab. Es hängt aber auch von der täglichen Zusammenarbeit der Menschen ab.

Die biblische Bild des Dialogs Marias mit dem Engel Gabriel macht uns bewusst, dass jeder von uns seine „eigenen Verkündigungen“ hat, für die er verantwortlich ist. Nicht nur Maria hatte sein „fiat“ sondern jeder Christ, der sich seiner Pflichten gegenüber dem Taufversprechens bewusst ist.

Wir werden immer besser in der Suche nach neuen Wohnungen hier auf der Erde, wieso nicht auch in der Suche nach der himmlischen Wohnung, von der die Kirche spricht.

Wir erinnern an den Tag der Heiligkeit des Lebens, an den Tag der geistigen Adoption und an das tägliche Ave Maria.
Wir erinnern die Kinder daran, dass sie ihren Eltern dankbar sein sollten, für die Gabe des Lebens.

 

 

3. Fastensonntag 2017

Es ist nicht einfach seinen Gesprächspartner von eigener Meinung zu überzeugen.
Die Samariter im Ort Sychar überzeugten sich von der Richtigkeit dessen, was ihnen eine Frau gesagt hatte. Sie reit ihnen aus dem Ort rauszugehen um Jesus u sehen. Und als sie ihn auf eigenen Augen gesehen und auf eigene Ohren gehört hatten glaubten sie an ihn. Jesus blieb in Sychar nur zwei Tage. Zwei Exerzitien Tage mit Herrn haben dafür gereicht, dass viele an Jesus den Erlöser geglaubt hatte.

Um den Gesprächspartner von der Lebensweise nach dem Evangelium zu überzeugen muss man selber nach ihr leben. Einem aufmerksamen Zuhörer reicht das Lebenszeugnis. Heute suchen viele nach Exerzitien außerhalb der Gemeinde in Klöstern oder Exerzitien Häusern.

Wir laden alle Väter für den morgigen Tag des Hl. Joseph ein.


 

2. Fastensonntag 2017

Um die schöne Aussicht zu genießen, muss man erst auf den Gipfel raufkommen. Einige erreichen nur „Krupówki“ aber prallen damit, dass sie „Kasprowy Wierch“ bezwungen haben - eigentlich sind sie mit der Seilbahn drauf gefahren. Doch die Mühe den Gipfel zu Fuß zu bezwingen ist alles anderes als einfachen. Da gibt es keinen Vergleich.

Die Apostel haben mit Jesus gemeinsam die Mühe auf sich genommen um den „hohen Berg“ zu bezwungen. In diesem Fall geht es gar nicht um die Höhe des Berges oder um den Schwierigkeitsgrad ihn zu bezwingen. Das Wesentliche vom von diesem Ereignis, ist die Verklärung des Herrn, und dass er den Jüngern seine Gottheit offenbart hat.

Einen Gipfel aus eigenen Kräften zu bezwingen gibt einem ein ganz tolles Gefühl der Zufriedenheit. Genauso ist es im geistlichen Leben - das was ich mit eigenen Kräften erreiche freut mehr. Das ist mein persönlicher Gipfel – wenn ich meine Schwächen, Ängste oder Faulheit bezwinge.

Arbeit an eigenem Inneren Leben, ist vor allem ein Treffen mit Gott.
Wir erinnern heute an das Gebet und Fasten in der Intention der Missionare.


 

Erster Fastensonntag 2017

Eine gute Gewissensforschung ist der Anfang der Umkehr. Wenn wir in uns einkehren, dann sehen wir jeden Versuch mit Gott zu ringen, jeden Versuch ihn und uns selbst zu täuschen, jeden Versuch Gott auf die Probe zu stellen – „wenn du dies für mich machst, dann werde ich für Dich…“ Wollen wir vielleicht Gott verführen? Selbstverständlich! Aber auch wir werden verführt – dies macht Satan, so wie er Jesus zu verführen versuchte.

Der Teufel versuchte den Meister drei Mal zu verführen. Wusste er nicht, dass er sich an der Wahrheit versuchte? Hat er wirklich geglaubt, dass Gott sich selber verleugnet? Der böse Geist greift immer zu schändlichen Taten, weil er immer das tut, was der Gegenteil von Liebe, Wahrheit und Güte ist.
Es lohnt sich nahe an Jesus zu sein, weil wir dann wissen, wie man dem Teufel auf seine Verführungsversuche antworten soll.

 

 

Aschermittwoch 2017


In der Fastenzeit gibt es immer Gelegenheit zu Verbesserung vom eigenen Leben. Einige warten sogar auf die Fastenzeit, und sind der Meinung, dass es ihnen in der Zeit einfacher ist zu beten, nachzudenken, planen, sich verändern oder vergeben. Deshalb ist es kein Wunder, dass am Aschermittwoch so viele Menschen die geweihte Asche auf dem Kopf haben wollen. Die Reue verbunden mit einem Zeichen ist immer besser als ohne. Es ist so menschlich - den eigenen Kopf zu berühren um die Asche darauf zu fühlen. Die Seele fühlt sich dann besser.
Jesus spricht zu seinen Jüngern auch über Busse. Er erwähnt zwar keine Asche, sagt aber ihnen, dass sie ihren Kopf salben und ihr Gesicht waschen sollen. Es sollen sich jedoch alle Bemühungen auf das Treffen mit dem Himmelsvater konzentrieren „der im Verborgenen sieht“, und gibt alles zurück was unsere Wörter, Taten und Gedanken angeht. So machen wir es auch. Im Herzen seufzen wir zum barmherzigen Vater, damit er uns unsere Sünden vergibt und würdig seiner Liebe macht.
Der Beschluss einer Busse ist eine individuelle Sache von jedem von uns. Jeder sollte sich selber einschätzen und entscheiden, was er machen soll, um Christus zu ähneln.
Wir erinnern auch an die Quartalsgebettage um den Geist der Busse und die Gebetwoche für Nüchternheit.

 

 

8. Sonntag im Jahreskreis 2017

Wir sorgen uns immer mehr um unsere Gesundheit und unserer Kinder, um die Schulbildung und Erziehung, um die Arbeit, um unsere Eltern, um die Zukunft unserer Kinder, um unsere Heimat, um den Frieden und um die materielle Seite des Lebens. Immer mehr Menschen empfinden Angst und beten zu Gott, dass es keinen Krieg gibt.

Die eben genannten Sorgen verlieren an Kraft, wenn man hört was Jesus zu seinen Schülern sagt: „Sorgt euch nicht zu viel..“ Man darf sich sorgen, aber nicht zu viel. Die, denen das irdische Leben wichtig ist sollten ihre Hierarchie der Werte neu ordnen. Den evangelischen Neustart kann man vielleicht in der Fastenzeit wagen.

 

7. Sonntag im Jahreskreis 2017

Wir erlernen immer aufs neue die Nächstenliebe und immer wieder beleidigen wir unseren Nächsten. Es ist für uns einfacher Verwandte, Freunde, Bekannte oder Nachbarn zu akzeptieren als jemanden aus anderem kulturellem Kreis oder von einer anderen Religion.
Christus gibt uns eine schwierige Aufgabe alle zu lieben. Das schwierigste Gebot ist jedoch die Liebe zur Feinden. Den Sinn der Gotteslehre erklären uns folgende Worte: „Seid also vollkommen, so wie eure Vater vollkommen ist“
Wir werden nicht von heut auf morgen vollkommen sein, aber langsam können wir die Vollkommenheit erlangen.

 

6. Sonntag im Jahreskreis 2017

Wir sündigen mit Gedanken, Worten, Gesten, Taten, Vernachlässigung des Guten, deshalb bitten wir Gott mit Demut am Anfang jeder Eucharistie: „Kirie eleison“. Wir glauben, dass Gott in seiner Barmherzigkeit uns die Sünden vergibt, damit wir mit reinem Herzen das Geheimnis unseres Glaubens erleben.
Das Evangelium deutet auf die Forderung vom Neuen Bündnis. Christus gibt seine Schülern konkrete Anweisungen. Sehr wichtig sind dabei die zwei letzten Sätze: „Sagt ja, ja und nein, nein. Was über dem steht kommt vom Bösen.“

 

5. Sonntag im Jahreskreis 2017

    Jeder Mensch hat seine Rechte und Pflichten. Auch die Schüler der Grundschule sind sich dessen bewusst, was ihnen zusteht und was ihre Pflicht ist. Der Schüler, der die Schulordnung kennt, kennt auch seine Rechte und Pflichten.
Die Schüler von Jesus erfuhren von seinen Pflichten von dem Meister selbst, der zu ihnen sagte: „Ihr seid das Salz... das Licht“. Von ihm bekamen sie auch die Anweisungen, was sie zu tun haben um die Aufgaben zu erfüllen.
Wie genau kennen wir das Evangelium, um nach ihm zu leben und Salz und Licht für die Welt zu sein? Das ist keine rhetorische Frage auf die jeder alleine antworten muss.

 

4. Sonntag im Jahreskreis 2017

    Die Bergpredigt von Jesus beinhaltet die acht Seligpreisungen, die Wegweiser in unserem Leben sein sollten. Der Kern der Seligpreisungen besteht darin, dass die geistig Armen in ihren Herzen weinen und verlangen nach Gerechtigkeit. In ihren Herzen sind die Barmherzig, führen Frieden ein, leiden Verfolgung und freuen sich über die kommenden Belohnung im Himmel. Es ist einfacher über die medialen Geschehnisse zu sprechen, als einfache alltägliche Arbeiten auszuführen, wie: Essen vorbereiten, aufräumen, Obhut von Kleinkindern, Einkäufe, unterrichten an der Schule, Dienst, Krankenpflege usw. Am letzten Januarsonntag gedenken wir den Leprakranken. Diese Krankheit kommt zwar auf unserem Gebiet nicht vor, wir sollten jedoch dieses Problem nicht außer Acht lassen.

 

3. Sonntag im Jahreskreis 2017

    Wir taufen meistens schon Kleinkinder, deshalb können wir von ihnen nicht verlangen, dass sie sich für Christus aussprechen in der Form, wie wir Erwachsene es tun. Dies dürfen wir auch von den Jugendlichen noch nicht verlangen. Es kommt aber im Leben jedes Christen ein Moment in dem er sich für Christus ausspricht, auch wenn es unter Verfolgung geschieht. Deshalb ist nach der Taufe der Katechumenat wichtig, der dazu führt dass jeder Mensch sich der Tatsache bewusst wird, dass Jesus sein Herr ist. Passiert es aber nicht, wird der Getaufte nach und nach vom aktiven kirchlichen Leben zurücktreten. Jesus fing an zu unterrichten als Johannes ins Gefängnis kam. Anfangs lehrte der Erlöser nicht in Judäa sondern in Galiläa, so als ob er nicht stören wollte, bei dem was Johannes vollbracht hatte. So vollzog sich auch die Jesaja Prophezeiung: Johannes machte die Herzen und die Wege der Israelis bereit für das Kommen des Messias. Das war der günstigste Moment für das Ernennen der Apostel, was auch geschah. Der Mut sollte immer mit Vernunft  gleich sein. Man muss nicht nur wissen, wann man sich zurückhalten soll, sondern auch wann man Jesus folgen soll auch bis zum Golgatha. In der jetzigen Situation, wo nach Europa viele Immigranten (vor allem Moslems) kommen, sollten wir den Tag des Islams, am 26.Januar beachten.

 

2. Sonntag im Jahreskreis 2017

    Wie oft schauen wir, aber sehen nichts – keine Personen, keine Sachen, keine Geschehnisse. Dies passiert meistens denen, die sehr erschöpft sind, wenn sie vor sich hin schauen, aber die Umgebung nicht wahrnehmen. So was kann jedem passieren, sogar kleinen Kindern. Manchmal hören wir Vorwürfe: ich habe dich gerufen, dir zugwunken, aber du hast mich nicht bemerkt, so warst du in Gedanken. Genauso oft können wir solche Menschen während der Eucharistie bemerken. Es ist völlig in Ordnung, wenn sie ins Gebet vertieft sind, da sollte man nicht stören. Aber was, wenn sie den kommenden Christus nicht sehen?

Johannes bemerkte gleich das Kommen von Christus, obwohl an den Jordan Massen gekommen sind. Er spürte mit Leib und Seele die Anwesenheit von Jesus. Er bemerkte Ihn nicht nur in den Massen, er sprach auch folgende Worte, die bis heute in der Eucharistie vorkommen: „Das ist der Leib Gottes das hinweg nimmt die Sünden der Welt“. Johannes sprach dadurch sein Zeugnis über Christus.

Um sein Zeugnis über unseren Herrn und Meister zu geben, muss man sich dessen bewusst sein, was um uns herum passiert. Jedem von uns kann ein Schwächemoment passieren, aber niemals in Glaubensfragen. In diesem Fall dürfen wir das Kommen Christi nicht verpassen! Wir dürfen seine Anwesenheit nicht unbemerkt lassen.

 

 

Taufe Christi

    Wir haben sehr viel über das Sakrament der Taufe während des 1050. Jubiläums der Taufe Polens erfahren. Das Christentum kam nach Polen aus Tschechen durch die Gemahlin von Herzog Mieszko I.- Dobrawa.

Aber von wem haben wir unseren Glauben übernommen? Von unserer Mutter, unserem Vater vielleicht aber von der Großmutter. Wir sin dankbar allen Pfarrern und Katecheten, allen Familienmitgliedern, Freunden und Gemeindemitgliedern, die den Glauben unserer Vorfahren geprägt haben.

Dankbarkeit ist eine edle Charaktereigenschaft. Deshalb danken wir vor allem Gott, dass er zu uns kam, uns mit seiner Gnade beschenkte und die Erbsünde minderte. Das erste Sakrament beinhaltet viel Geheimes. Das sollte jedoch kein Hindernis sein, um aus sich selbst herauszugehen um Gott auf seinem Weg zu treffen.

Seht euch alte Fotoalben an, vor allen die mit Fotos aus eurer Taufe, oder zeigt euren Kindern die Andenken, die sie zur Taufe bekommen haben.

 

Erscheinung des Herrn

    Wie und wo findet man den Sinn des Lebens? Dies ist die schwierigste aller Fragen, die sich jeder Mensch stellt. Es gibt viele Antworten und die sind genau so schwierig, wie die Fragen selbst. Große Ideen, philosophische Tendenzen, wissenschaftliche Forschungen, Arbeiten der Künstler - dadurch versuchen wir die Antwort auf die Fragen über den Sinn des Lebens zu finden.

Es ist nicht bekannt, wie die Weisen aus dem Morgenland von der Geburt eines neuen Königs erfahren haben. Vielleicht haben sie messianische Schriften gelesen. Vielleicht hatten Kontakt mit Israeliten oder sprachen sie sogar mit einem der damaligen Propheten. Das Wichtigste ist aber, dass sie sich auf den Weg machten um den neuen König zu begrüßen. Sie erreichten Jerusalem, überlisteten den bösen Herodes und kamen in Bethlehem an. Dort trafen sie „die Weisheit der Weisheiten und das Licht der Lichter“ in dem kleinen Kind, im Gott-Mensch.

Vielleicht wäre es nicht schlecht dies den Weisen nachzumachen, den Ort zu suchen, wo das Jesuskind liegt, sich vor ihm verneigen und ihm etwas schenken? Und dann einen anderen Rückweg nehmen um nach Hause zu kommen und keine Angst vor dem heutigen Herdes Stamm haben.

Wir feiern heute den Tag der Solidarität mit den Missionaren und Missionstag der Kinder. Damit wird erinnert, dass Christen der ganzen Welt die frohe Botschaft über die Geburt Christi verkünden.

 

Neujahr 2017

    Am ersten Tag im Neuen Jahr haben wir sehr viele Wünsche für unsere Nächsten, Freunde, Nachbarn, dass uns die Zeit fehlt sie alle zu besuchen oder sie mit Kleinigkeiten zu beschenken. Deshalb greifen wir sehr oft zum Telefon, antworten auf E-Mails, schreiben SMS oder schicken MMS. Es fehlt auch uns selber die Zeit über unser eigenes Leben nachzudenken, über das Vergangene und die Zukunft.

Das heutige Evangelium konzentriert sich nicht nur auf die Hirten oder auf den achten Lebenstag von dem kleinen Jesus, sondern vor allem auf die Gedanken von Maria. Der Evangelist Lukas bemerkte: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“. Folgen auch wir Marias Beispiel und denken über alles was uns umgibt in unserem Herzen nach.

In den ersten Neujahrstagen versuchen wir immer positiv zu denken: das Neue Jahr wird bestimmt besser als das Vergangene, ich muss einiges negative an mir ändern, ich werde versuchen dynamischer zu sein und mehr an Gottes Hilfe zu vertrauen.

Der 1. Januar ist der Tag, an dem man auf der ganzen Welt für den Frieden betet. Für den Frieden in unseren Herzen, in unseren Familien, in unserer Gemeinde, in unserer Heimat und auf der ganzen Welt.

 

Geburt Christi

    Schon lange vor Beginn der Adventstage wurden wir mit Weihnachtsliedern von den Medien überschüttet. Jetzt aber, wo wir uns über die Geburt Christi freuen, wird es auf einmal in den Medien still, so als ob sie das Repertoire der Weihnachtslieder ausgebraucht hätten. Es sollte jedoch erst jetzt so richtig das: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ erklingen. Es ist jedoch so, dass das Repertoire der Medien von seinen Besitzern abhängt. Unsere Aufgabe ist es mit den Vertretern der Medien darüber zu sprechen, weil wir sind es, die die Welt verändern sollten. Deshalb wurden wir getauft und mit dem Heiligen Geist geweiht. Wir dürfen die Menschen nicht vergessen, für die Christus gleichgültig geworden ist. Unser Repertoire von Liedern, Hymnen, Worten, Gesten und Taten darf uns nicht ausgehen. Unsere Berufung ist es das Wort Gottes, das Fleisch geworden ist zu verbreiten.

 

4. Adventssonntag 2016

Es kreisen viele Gedanken in unserem Kopf! Einige sind fromm andere wiederum nicht. Es gibt Gedanken verbunden mit der menschlichen Berufung oder blöde, sinnlose Gedanken. Einige Menschen haben von eigenen Gedanken genug und versuchen vor sich selbst wegzulaufen, sie werden zum Workaholic oder versuchen nur an die Freuden des Lebens zu denken. Wir sollten jedoch würdig leben. Aber was tun wenn unsittliche und falsche Gedanken in unserem Kopf kreisen? Den Hl. Joseph plagten auch verschiedene Gedanken, die nicht ganz gleich mit Gotteswillen waren. Als er daran gedacht hatte Maria wegzuschicken sandte Gott zu ihm seinen Engel, der Joseph auf den richtigen Weg zurückholen sollte. All dies geschah, damit Gottes Wort wahr wurde. Sollten wir also über jemanden oder über etwas nachdenken, fragen wir uns, ob der Gedanke mit Gottes Plan gleich ist. Wie erkennt man den Willen Gottes? Es ist ratsam solche Fragen seinem Beichtvater, Freund oder Ehepartner zu stellen.

 

 

3. Adventssonntag 2016

Jeder getaufte im Namen Gottes führt bis an sein Lebensende einen seelischen Kamp mit Satan. Christus zeigte uns, wie man kämpfen soll, indem er uns Johannes den Täufer als Vorbild gab. Er war ein kompromissloser Glaubenszeuge. Und wie zeugen wir über Christus vor der jüngeren Generation. Zuerst muss man wissen, wer man ist und erst dann kann man Glaubenszeuge werden? Christus ist bei jeder Eucharistie anwesend. Wir bereiten uns auf sein erstes Kommen auf die Welt in menschlicher Gestalt. Beten wir in den kommenden Tagen um Wiederherstellung des christlichen Lebens in unseren Familien, damit sie Glaubenszeugen gegenüber anderen werden.

 

 

2. Adventsonntag 2016

Johannes der Täufer rief: Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen. Die meisten sind ihm gefolgt, haben ihm zugehört und ließen sich von ihm taufen. Die einflussreiche Minderheit tat es aber nicht.

Er ist irgendwie seltsam, dass wir oft die gleichen oder ähnlichen Fehler machen. Und es ist egal, ob es um den Bau der Straßen oder der Fahrradwege geht. Genauso ist es mit der geistigen Vorbereitung auf das Kommen des Messias. Es ist einfach etwas zu versprechen – ausführen aber schwer. Deshalb bitten wir Gott um Hilfe bei der Durchführung unserer Adventsversprechen.

 

 

1. Adventsonntag 2016

Im Evangelium sagt Jesus: Wenn der Herr des Hauses wüsste… So ermutigt uns der Herr nicht nur zum Wachen, sondern auch zum Nachdenken über unser Leben, damit wir uns unsere Mission bewusst sind. Wir gehören doch Christus und besitzen auch den gleichen Namen: Christen. Vor uns liegt ein Jahr voller Aufgaben: kommt und verkündet die Gute Nachricht jedem Lebewesen.

Es lohnt sich neu anzufangen, auch wenn wir schon gescheitert sind und in unserem Leben etwas schief gelaufen ist. Wir sollten froh sein, dass der Advent wieder angefangen hat. In dieser besonderen Zeit des Wartens kann jeder über sein geistliches Leben nachdenken.

 

 

Erntedank 2016

Wir bedanken uns heute für die Ernte und die Arbeit der Bauern. Die Dankbarkeit erklingt in jeder Heiligen Messe, wo der Priester Brot und Wein Gott opfert wund sagt dabei: „Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit und Wein, die Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit.“ Der Priester dankt jeden Tag Gott für seine Großzügigkeit, für das Wunder der Vermehrung der Samenkörner und die Fruchtbarkeit der Erde. Dem Menschen dankt er für die Arbeit. Das Gebet wird heute besonders, wenn wir für sie diesjährige Ernte und das Brot Dank aussprechen.

Das gewehte Samenkorn gedeiht und bringt Ernte. Bei der Brotvermehrung erfüllt sich das ausgesprochene Gebet der Erwartung: „Das tägliche Brot gib und heute!“ Wir sehen heute das Brot an, dass wir teilen werden. Das Brot, das wir vom Priester bekommen ist die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Der Arbeit der Bauern, die trotz Mechanisierung immer noch schwer ist und immer weniger Nachfolger in der jüngeren Generation hat. Umso mehr Achtung und Dankbarkeit dient der menschlichen Arbeit, die für unser tägliche Brot verantwortlich ist.

Liebe Bauern! Vergelt´s Gott für diesjähriges Brot und Gottes Segen bei der weiteren Arbeit!

 

 

11.09.2016

Barmherzigkeit erfahren


Durch alle heutigen Lesungen zieht sich wie ein Leitfaden ein Gedanke: Wahrheit über Gottes Barmherzigkeit. Diesjährige Woche der Erziehung ist genau in der Zeit des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit: deshalb auch das Motto „Barmherzig, wie der Vater“.
In der Zeit, als Mose auf dem Sinai Berg mit Gott sprach, gossen sich die Israeliten ein goldenes Kalb aus Bronze, den sie verehrten. Moses bittet aber Gott sein Volk nicht zu bestrafen, obwohl eine Strafe berichtigt wäre. Der Hl. Paul preist den Herrn und gibt zu, Gottes Barmherzigkeit erfahren zu haben, obwohl er Gotteslästerer, Verfolger und Verleumder war. Im Evangelium wird Gottes Barmherzigkeit in folgenden Bildern sichtbar: das verirrte Schaf, verlorene Drachme und im Gleichnis über den verlorenen Sohn.
Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit sollte in uns Vergebung den Mittmenschen auslösen. Ohne Fähigkeit der Vergebung funktioniert keine erfolgreiche Erziehung. Vergebung den Mittmenschen geschieht nur durch die Erfahrung der barmherzigen Liebe Gottes, die uns umgibt.

 

 

04.09.2016

Ab nächste Woche beginnt die siebte Woche der Erziehung, die dieses Jahr unter dem Motto: Besonderes Jubiläum der Barmherzigkeit – „Barmherzig wie der Vater“ gefeiert wird. Überlegen wir mal, wie Eltern, Großeltern, Lehrer, Katecheten und Pfarrer der barmherzigen Liebe Gottes folgen können.

Jeder Abschnitt der Heiligen Schrift, die heute vorgelesen wurde zeigt die Wahrheit über die Liebe die den Erzieher und den Schüler verbindet. Im Evangelium treffen wir Jesus, dem viele Schüler folgen und ihm zuhören. Sie folgen ihm obwohl er ihnen konkrete Erwartungen stellt. Seine Schüler lieben, heißt Erwartungen an sie zu haben.

Der Hl. Paul schreibt einen Brief an den Philemon und setzt sich für seinen Schützling Onezym. Er bittet den Philemon nicht nur darum, dass er dem geflohenen Sklaven Onezym seine Strafe aufhebt, sondern ihn wieder aufnimmt nicht als Sklaven, sondern als Bruder. Der Apostel nennt ihn auch „sein Kind“, was ein wunderbares Beispiel ist, wie herzlich und tief das Gefühl zwischen Erzieher und Schüler sein kann. Die Erziehungsliebe ist von Natur aus sensibel und gefühlvoll. Sie verleiht dem Schützling Halt und Sicherheitsgefühl.

Wir haben heute auch ein Abschnitt aus dem Buch der Weisheit gehört. Sein Verfasser überlegt, ob er die Anforderungen von Gott erkennen und erfühlen kann: „Denn welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen, oder wer begreift, was der Herr will?“ (Weish 9,13). Er erkennt, dass dies nur mit Gottes Liebe möglich sei: „Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben hast und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?“ (Weish 9,17).

Dass Gottes Wort von heutigen Evangelium überzeugt uns davon, dass wir den Heiligen Geist um die Gabe der Erziehungsleibe bitten sollen. Darum werden wir auch in der Woche der Erziehung tun.

 

 

15.08.2016

Weil Maria mit ihrem Sohn in seinem Leiden und Sterben so eng verbunden war, sollte sie ihm auch in seiner Herrlichkeit besonders ähnlich sein. Weil sie ganz ohne Sünde war, blieb ihr Leib vor der Verwesung bewahrt. Sie wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen.

Im Himmel thront Maria als Königin aller Engel und Heiligen. Sie herrscht mit Christus, ihrem Sohne, über die ganze Welt. Mit barmherziger Mutter­liebe umfängt sie alle Brüder und Schwestern ihres Sohnes. Sie ist unsere Herrin und unsere himmlische Mutter, unsere Mittlerin und Fürsprecherin.

 

24.07.2016

Gebet des Herrn

Auf die Bitte seiner Junger hin Herr lehre uns beten (Lk 11 1) vertraut Jesus diesen das christliche Grundgebet an das Vaterunser. Das Gebet des Herrn ist die Zusammenfassung des ganzen Evangeliums und das vollkommenste Gebet. Es ist im Mittelpunkt der Heiligen Schrift. Es wird Gebet des Herrn genannt da es von Jesus, dem Herrn stammt dem Meister und Vorbild unseres Betens.

Nachdem der hl. Augustinus festgestellt hat, daß die Psalmen die Hauptnahrung des christlichen Betens sind und in die Bitten des Vaterunsers einfließen, hält er fest: Geht sämtliche Gebete durch, die sich in der Schrift finden. Meines Erachtens könnt ihr darin nichts finden, was nicht im Gebet des Herrn enthalten wäre.

Die ersten drei Bitten des Vaterunsers betreffen die Ehre des Vaters die Heiligung seines Namens das Kommen seines Reiches und die Erfüllung des göttlichen Willens. Die vier weiteren Bitten bringen ihm Anliegen vor die unser Leben betreffen er möge uns Nahrung verschaffen uns von Sünde heilen und uns in unserem Kampf für den Sieg des Guten über das Böse beistehen.

(Vgl.Katechismus der Katholischen Kirche 2762 – 2857)

 

10.07.2016

Nächstenliebe
Gott liebt alle Menschen. Jeder Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen, durch Christi Blut erlöst und zur ewigen Seligkeit berufen. Darum müssen wir alle Menschen lieben: wir müssen unsern Mitmenschen von ganzem Herzen gut sein und ihnen nach Kräften an Leib und Seele Gutes tun.
Wir müssen unsern Nächsten auch um Christi willen lieben. Christus betrachtet alle Menschen als seine Brüder und Schwestern. Wir dürfen niemand von unsrer Liebe ausschließen, auch wenn er eine andere Sprache redet, zu einer anderen Rasse gehört oder eine andere Religion hat.
Als Kinder Gottes und Jünger Christi müssen wir sogar unsere Feinde lieben. Christus selbst hat am Kreuze für seine Feinde gebetet. Der heilige Stephanus und viele andere sind dem Beispiel Jesu gefolgt.
Wenn uns jemand beleidigt hat, sollen wir die Hand zur Versöhnung bieten und von Herzen verzeihen. Gott hat uns viel mehr zu verzeihen. Nachdem wir einmal verziehen haben, dürfen wir nichts nachtragen.  Wenn aber wir jemand beleidigt oder gekränkt haben, sollen wir möglichst bald um Ver¬zeihung bitten und unser Unrecht wiedergutmachen.
Die Gläubigen sind in der Familie Gottes unsere Brüder und Schwestern. Darum sollen wir sie besonders lieben.
Die Eltern, Geschwister und Verwandten, unsere Freunde und Wohltäter und die Glieder unseres Volkes stehen uns besonders nahe; wir dürfen und sollen auch sie besonders lieben.

 

 

03.07.2016

Außer den 12 Aposteln schickte Jesus noch 72 andere Schüler auf deren erste Mission. Ihre Aufgabe war es, die Menschen auf den Empfang Jesus Christus vorzubereiten in dem sie das Kommen vom Gottes Königreich und Frieden Gottes verkünden.
Den Freien – den Heil kann man entweder annehmen oder ablehnen. Der Name Jesus, auf den sie sich berufen haben, besitzt die Kraft der Heilung und der Austreibung der bösen Geister. Die Ernte der Menschenseelen ist zwar groß, aber es gibt immer noch zu wenig Arbeiter. Wir sollen den Herrn der Ernte bitten, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende. Wir sollen also für die priesterliche Berufung beten, sowie für die Ordens Berufung und Mission.

 

26.06.2016

Wenn sie Situation aussichtslos zu scheinen meint, greift Gott ein. So war es in den Zeiten von Elija, den einzigen Propheten vom wahren Gott. Elija fürchtete sich vor der grausamen Königin und floh vor ihr zum Berg Horeb. Gott befahl ihm aber zurückzukehren und den Elischa zum neuen König zu ernennen, der mit Gottes Hilfe Wunder tun wird, obwohl er nur der Sohn eines reichen Bauern war. Der Elischa folgte dem Befehl Gottes, er verabschiedete sich von seinen Eltern, bereitete eine Abschiedsfest für seine Familie und Freunde. Er tat dies alles, weil er sich über die Gnade Gottes freute.
Christus spricht zu jedem von uns: Folge mir!. Er verspricht kein leichtes Leben nur seine Hilfe. Gott sagt auch, dass man das alte, sündige Lebe hinter sich lassen soll.

 

19.06.2016

Meine jungen Freunde
Jesus sah ihn mit Liebe an (Mk 10,21). So wurde im Evangelium das Treffen Christus mit einem jungen Menschen beschrieben. Genauso sieht Christus jeden von Euch an. Er sieht euch mit Liebe an und wartet darauf, dass ihr seine Liebe erwidert.
Meine Lieben, das Weltjugendtreffen ist eine Einladung dazu die ganze Pracht der Lieber Gottes zu spüren und sie zu Erwidern. Habt keine Angst diese Einladung zu folgen und an dem Treffen teilzunehmen. Das Weltjugendtagtreffen wird eine Zeit des gemeinsamen Glaubens – und Liebebekenntnisses für Jesus sein, für sein Evangeliums und seine Kirche.

Katholischen Priester in Polen

 

12.06.2016

David besiegte verschiedene Feinde von Israel und eroberte Jerusalem. Feierlich platzierte er dort die Arche und baute einen wunderbaren Palast. Dann kam er auf die Idee auf diesem Platz, als Dank einen Tempel zu bauen. Von der Idee erzählte er dem Propheten Natan, der sein Vorhaben bewilligte. In der gleichen Nacht aber, sagte Gott dem Natan, dass er David davon abbringen sollte, weil dies die Aufgabe von seinem Sohn Salomon sein wird. Später wurde erklärt, dass der Grund dafür die vielen Kriege die David führte und das dabei vergossenes Blut war.

Dafür das David Gott einen Tempel bauen wollte, bekam er vom Herrn ein Versprächen. Gott versprach ihm ein Haus zu bauen (eine Dynastie), dass unzerstörbar und auf ewig  sein wird. Dies war die Ankündigung des Messias, der aus dem Geschlecht Davids kommen wird. Gottes Ankündigung erfüllte sich in Jesus, der nicht nur der Nachkomme Davids ist, sondern auch der wahre Gottessohn.

 

 

05.06.2016

Dankesfest für die Barmherzigkeit Gottes

Barmherzigkeit Gottes vergibt nicht nur die Sünden, sondern stellt wieder die verlorene Würde der Kinder Gottes her, und gibt Kraft zum neuen Leben. Sie verwandelt das Menschliche Herz und füllt es mit Hoffnung trotz Sturz und Gefühl der Verlorenheit, weil man alles wieder von vorne anfangen kann. Dank Gottes Barmherzigkeit gibt es kein Leben, dass verloren wäre. Es gibt auch kein Übel, das die Barmherzigkeit Gottes überdecken könnte. Gott kann aus jeder unser Schuld und Sünde eine „glückliche Sünde“ machen (felix culpa). Dies geschieht, wenn wir nach jedem Sturz zu Ihm zurückkommen und im Glauben seine Zärtlichkeit, Sensibilität und Liebe in Vergebung, entdecken.
In seiner Barmherzigkeit beschenkt uns Gott mit seiner Gnade, Liebe und Vergebung. Gleichzeitig fordert er uns auf, dass wir zu Dienern und Vermittlern der Barmherzigkeit der Welt gegenüber werden. Wir werden zu Zeugen de Barmherzigkeit Gottes, wenn wir unsere Herzen anderen gegenüber öffnen und bereit sind ihnen in deren Not und Problemen beizustehen.

 

 

29.05.2016

In der heutigen Liturgie haben wir am Anfang das Gebet von König Salomon gehört. Er bettete dafür, dass alle Völker den Einzigen Gott kennen lernen. Durch die Nähe Salomons zur Gott gilt er als ein Kluger Herrscher. Zu seiner Zeit herrschte in Israel Frieden und Wohlstand. Im Evangelium stellt uns Christus einen Hauptmann aus Kafarnaum als Vorbild dar, der trotz seine Schwächen und Sündenfähigkeit fest an Jesus und seine Heilfähigkeit glaubt. Wir wiederholen genau die gleiche Bitte des Hauptmanns in jeder Messe in dem wir sagen: Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sag nur ein Wort…. Der Hl. Paul erinnert uns daran, dass es kein anderes Evangelium gibt, als das, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist und nach drei Tagen auferstanden.

 

22.05.2016

Dreifaltigkeit

Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit ist das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens und Lebens. Einzig Gott kann uns von ihm Kenntnis geben, indem er sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Die Menschwerdung des Sohnes Gottes Offenbart, daß Gott der ewige Vater und daß der Sohn eines Wesen mit dem Vater ist, das heißt, daß er in ihm und mit ihm der einzige Gott ist. Die Sendung des Heiligen Geistes, der vom Vater im Namen des Sohnes (Joh 14,26) und vom Sohn „vom Vater aus" (Joh 15,26) gestand wird, offenbart, daß er zusammen mit ihnen der gleiche einzige Gott ist. Er wird „mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht".

Durch die Gnade der Taufe im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes sind wir dazu berufen, am Leben der glückseligen Dreifaltigkeit teilzuhaben, hier auf Erden im Dunkel des Glaubens und jenseits des Todes im ewigen Licht.   Vgl. KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE 261-265

 

15.05.2016

Pfingsten

An Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Zu Pfingsten ließ der Heilige Geist die Apostel aus sich selbst herausgehen und verwandelte sie in Verkünder der Großtaten Gottes, die ein jeder in der eigenen Sprache zu verstehen begann. Der Heilige Geist verleiht die Kraft, die Neuheit des Evangeliums mit Freimut zu verkünden, mit lauter Stimme, zu allen Zeiten und an allen Orten, auch gegen den Strom. Der Heilige Geist lehrt uns, er erinnert uns und er lässt uns sprechen: mit Gott und mit den Menschen. Er lässt uns im Gebet mit Gott sprechen. Das Gebet ist eine Gabe, die wir umsonst empfangen; es ist der Dialog mit Gott im Heiligen Geist, der in uns betet und der es uns ermöglicht, uns an ihn zu wenden und ihn Vater zu nennen; und das ist nicht nur so eine „Redensart“, sondern es ist eine Wirklichkeit: Wir sind wirklich Kinder Gottes.
Die Firmung wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes an den Gläubigen verstanden. Sie helfe ihm dabei, tiefer in der Gotteskindschaft zu verwurzeln, sich fester in Christus einzugliedern, seine Verbindung mit der Kirche zu stärken. Die Firmung ist ein einmaliges Sakrament, welches den Firmling in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt. In der Firmung erhalten die Firmlinge den Auftrag, auch öffentlich von ihrem Glauben zu berichten und sich immer wieder mit ihm auseinanderzusetzen. Somit soll die Firmung den Glauben der Jugendlichen stärken, zugleich erhalten sie aber auch die Aufgabe, ihren Glauben auch öffentlich zu leben und zu bekennen. Haben Sie das Datum seiner Firmung erinnern?

 

08.05.2016

Christi Himmelfahrt
 

Es ist das Ende der sichtbaren Anwesenheit Christi auf der Erde. Er bleibt aber weiterhin in unsere Mitte – unsichtbar. Christus sagte: Ich bin mitten unter euch jeden Tag bis ans Ende der Welt. Seine vielfältige Anwesenheit in der Kirche und in unserem Leben ist uns wohl bekannt. Leider ist es uns selten bewusst und wir nehmen dies nicht wahr. Öfters werfen wir Gott vor, dass Er uns verlassen oder auch vergessen hat. Wir sind aber diejenigen, die Gott vergessen und erinnern uns an Ihn erst dann, wenn wir in Schwierigkeiten sind und Probleme haben. Manchmal wollen wir Gott gar nicht in unserem Leben haben. Er ist aber erst recht in unsere Nähe und wartet geduldig und mit Liebe.
 

 

01.05.2016

Erstkommunion

Liebe Kinder, Mädchen und Jungen, die ihr heute zum ersten Mal den Jesus Christus in eure Herzen empfangen werdet. Ab nun an werdet ihr Ihn euer ganzes Leben lang empfangen, damit euch die Kräfte auf dem Weg zum Himmlischen Vater nicht verlassen.

Wenn ihr heute euren Mund aufmacht um das weiße Brotstück zu empfangen wird der Pfarrer folgende Worte zu euch sprechen: „Leib Christi“ und ihr werdet „Amen“ antworten, was so viel wie „ich glaube“ oder „ich nehme es mit Glauben an“ heißt. Durch die Eucharistie feiern wir das große Glaubensgeheimnis. Jetzt seid auch ihr reif genug um an diesem Geheimnis teil zu nehmen. Die Heilige Kommunion ist gleich mit der vollständigen Teilnahme an der Eucharistiefeier, an der Opfergabe Christus und der ganzen Kirche. Dieses Opfer wurde durch Jesus Christus eingeführt um uns als geistliche Nahrung zu dienen.

Der Mensch brauch Nahrung um zu leben. Der menschliche Leib brauch Nahrung um zu wachsen, sich entwickeln und arbeiten. Nahrung brauch auch die menschliche Seele, damit sie den Weg zur Ewigkeit gut übersteht. Der Mensch brauch die Eucharistie um auf ewig mit Gott zu leben.

Was für eine Freude ist es für eure Eltern und Familien, für unsere Pfarrgemeinde und für die ganze Kirche. Was für eine Freude ist es für uns Pfarrer euch heute die Erstkommunion zu erteilen. Wir freuen uns, dass wir diesen Dienst leisten können. Wir bangen auch immer wieder darum, ob wir diesen Dienst richtig leisten können. Deshalb bitte ich euch alle um eure Unterstützung durch Gebet. Ganz besonders bitte ich aber euch Erstkommunionskinder um euer Gebet, weil es von großer Bedeutung ist.

 

 

24.04.2016

Barmherzig durch Taten

Das beste Beispiel für die Liebe Gottes im zeitlichen Dasein ist die Nächstenliebe. Das größte Unheil des Menschen ist aber dann, wenn die Liebe Gottes fehlt, weil Gott allein Liebe ist. Durch caritative Dienste versucht die Kirche genauso ein Zeichen der Liebe zu sein.

Die Kirche sieht ihr Ziel nicht nur in der Unterstützung der Bedürftigen, sondern auch im Hinweisen auf die Quelle der himmlische Liebe. Der Liebesdienst in der Kirche bezieht sich auf die Verteidigung der Freiheit und der menschlichen Würde. Er beruht darauf die verlorene Freiheit wiederzuerlangen, die durch Sucht und falsche Entscheidungen verloren wurde. Die Kirche versucht auch die gefährdete Menschenwürde der Älteren, Kranken, Behinderten, Verlassenen, Abhängigen, Ausgestoßenen und Ungeborenen Menschen zu schützen.

Das wichtigste ist aber die Barmherzigkeit gegenüber unseren Mitmenschen, die um uns leben. Deshalb sind alle Initiativen in unseren Gemeinden sehr wichtig: die Kommunion der Kranken in deren Häusern, Pflegehilfe, Geschenke für die ärmeren Mittmenschen, die Essensausgabe usw.

Der Aufbau der Kirche in Barmherzigkeit und Solidarität ist die größte Aufgabe der Jünger Christi. Die Verwirklichung dieser Aufgabe fordert von Allen Offenheit auf die Liebe Gottes und Erweiterung der eigenen Barmherzigkeit, die sich nicht nur durch dir Hilfsbereitschaft anderen gegenüber erweisen soll, sondern im Dasein für die Leidenden. Die Barmherzigkeit soll nicht als Almosen gesehen werden, sondern als  ein Beweis brüderlicher Gemeinschaft.

Barmherzigkeit ist der Kern des Evangeliums wie auch unseren Glaubens.

 

17.04.2016

Die Kirche – Mutter der Berufungen

Das barmherzige Handeln des Herrn bewirkt die Vergebung unserer Sünden und öffnet uns für ein neues Leben, das sich im Ruf zur Nachfolge und zur Sendung konkretisiert. Jede Berufung in der Kirche hat ihren Ursprung im barmherzigen Blick Jesu. Die Umkehr und die Berufung sind wie zwei Seiten ein und derselben Medaille und eine beständige Inspiration im ganzen Leben des missionarischen Jüngers.

Der Ruf Gottes erfolgt durch die Vermittlung der Gemeinschaft. Gott ruft uns, Teil der Kirche zu sein, und nach einer gewissen Reifung in ihr schenkt er uns eine je eigene Berufung. Als die Apostel jemanden suchten, der den Platz des Judas einnehmen sollte, versammelte Petrus einhundertzwanzig Brüder; und für die Wahl der sieben Diakone wurden die Schar der Jünger zusammengerufen.

Die Berufung entsteht und wächst in der Kirche. Im Laufe der Ausbildung müssen die Kandidaten für die verschiedenen Berufungen immer besser die kirchliche Gemeinschaft kennen lernen, indem sie ihre eingeschränkte Sichtweise überwinden, die wir alle am Anfang haben. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, apostolische Erfahrungen zusammen mit anderen Mitgliedern der Gemeinschaft zu machen: zum Beispiel an der Seite eines erfahrenen Katecheten die christliche Botschaft weitergeben; die Evangelisierung an den Peripherien zusammen mit einer geistlichen Gemeinschaft erleben; den Schatz der Kontemplation durch die Teilnahme am Leben im Kloster entdecken; die Sendung zu den Völkern durch den Kontakt zu Missionaren besser kennen lernen; mit den Diözesanpriestern die pastorale Erfahrung in der Pfarrei und in der Diözese vertiefen.

Wer sein Leben dem Herrn geweiht hat, ist bereit, der Kirche zu dienen, wo sie Bedarf hat. Die Sendung des Paulus und des Barnabas ist ein Beispiel dieser Verfügbarkeit in der Kirche. Nach der Aussendung durch den Heiligen Geist und durch die Gemeinde von Antiochia, kehrten sie zu dieser Gemeinde zurück und erzählten, was der Herr durch sie gewirkt hatte. Die Missionare werden von der christlichen Gemeinschaft begleitet und unterstützt.

Bitten wir den Herrn, allen, die einen Berufungsweg gehen, eine tiefe Bindung zur Kirche zu schenken; und bitten wir, dass der Heilige Geist in den Hirten und in allen Gläubigen die Gemeinschaft, das Urteilsvermögen und die geistliche Vater- und Mutterschaft stärke.

(BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS ZUM WELTGEBETSTAG FÜR GEISTLICHE BERUFE 2016 – Fragmente)

 

 

10.04.2016

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen

„Da ging der Tempelhauptmann  mit seinen Leuten hin und holte sie (die Apostel) und stellte vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten in diesen Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen. Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Da erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliel, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer. Er verordnete die  Apostel nur auszupeitschen und verbot ihnen im Namen Jesu zu predigen, dann hat er sie frei gelassen. Die Apostel freuten sich aber, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen ist der Grundsatz für jeden Christen. Diesem Grundsatz folgte auch der österreichische Student Otto Schimek, der während des 2. Weltkrieges die Ausführung einer Exekution an den Menschen  von Machowa bei Tarnau verweigerte. Dafür wurde er vom Kriegsgericht zu Tode verurteilt. Otto Schimek nahm dieses Urteil mit Ruhe und Freuden, weil er davon überzeugt war, dass seine Seele unsterblich bleibt.

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen – dieser Überzeugung war auch  Gracja, Tochter des Multimillionärs Mennfort, der der Vater versprach sein ganzes Vermögen zu überlassen unter einer Bedingung - den Gott und seinen Glauben zu leugnen.  Sie antwortete aber auf diesen Vorschlag mit folgenden Worten: was ist schon das Reichtum meines Vaters im Vergleich zu dem Reichtum, das mir mein Himmlischer Vater gibt. Gracja verleugnete den Christlichen Glauben nicht.

Sollte uns jemand zu einer schlechten Tat überreden wollen z.B zur Abtreibung eines ungeborenen Kindes oder zum Vergehen gegen ein anderes Gebot, seien wir uns der Worte der Apostel bewusst: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ - und diesem Prinzip getreu.

 

 

03.04.2016

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit


Den Zweiten Sonntag der Osterzeit nannte man früher den Sonntag der Führung, weil man seit dem in der Kirche den Sonntag als Erinnerung der Auferstehung Christi gefeiert hatte. Der Sonntag wird auch „Weißer Sonntag“ genannt. Man weiß aber nicht woher diese Bezeichnung kommt. Wahrscheinlich hängt sie mit den weißen Gewändern, der in der Osternacht „Neugetauften“ Menschen zusammen. Diese Gewänder wurden von den „Neugetauften“ von der Osternacht eine ganze Woche lang bis zum nächsten Sonntag getragen. Bis heute wird an diesem Sonntag nicht nur in Deutschland, aber auch in unserer Nachbargemeinde, in Dembio, die Erstkommunion gefeiert, die der Anfang der „Weißen Woche“ ist.
Am 30. April 2000 legte Papst Johannes Paul II. für die katholische Kirche fest, dass an diesem Tag der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit gefeiert werden solle. Er erfüllte damit den Wunsch des Herrn Jesus, der im "Tagebuch" der polnischen Ordensschwester Faustyna Kowalska aufgezeichnet wurde. An dem gleichen Tag wurde auch die Ordensschwester von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.
Am 2. April 2005 starb der Papst Johannes Paul II, nachdem er die erste Messe des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit gefeiert hatte. Am 10. April 2010, dem Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit, geschah die Katastrophe von Smolensk. Am 1. Mai 2011, dem Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, wurde Johannes Paul II. selig- und am 27. April 2014 heiliggesprochen. (Es war wieder der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit.)
Um die Barmherzigkeit Gottes im Sakrament der Buße zu genießen, muss man fünf Bedingungen erfüllen: Selbstprüfung, Reue, festen Willen der Änderung, aufrichtig Beichte und Genugtuung. Für diejenigen, die ohne kirchliche Trauung in einer Partnerschaft leben ist die Gnade Gottes verschoben. Sie können dir Vergebung der Sünden nur in der Beichte vor der Trauung oder in Todesgefahr erhalten.


 

27.03.2016

Ostergrüße

Jesus Christus ist die Liebe. So wie Jesus von den Toten erweckt wurde, kann auch die Liebe in unseren Herzen nie sterben. Wir können sie vergessen, verleugnen und begraben. Aber sie wird immer da sein und wenn wir uns ihr öffnen, kann sie jederzeit wiederauferstehen. Ich wünsche Euch ein gesegnetes Osterfest!

Jesus sprach zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr an meinem Wort haltet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Ich bin dazu geboren und auf die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. Pilatus fragte ihn: Was ist die Wahrheit? Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Nach der Auferstehung Christi kamen einige (der Wächter) in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass das Gerücht bis heute verbreitet ist.
Wenn wir über die Worte der Soldaten nachdenken, ist es leicht zu sehen, dass dies eine Lüge ist. Aber heute, wie es der Psalmist sagt, erfreuen sich einige der Lüge. Es sind die, die Wahrheit nicht erkennen wollen.
Wir sollen uns sicher sein, dass unser Glaube echt ist, bezogen auf die Wahrheit der Auferstehung des Herrn Jesus. Der nicht nur einen leeren Grab hinterlassen hat, er erschien auch seinen Jüngern, aß mit ihnen Mahlzeiten und erlaubte ihnen seinen herrlichen Körper zu berühren. Und sie waren Zeugen dieser Ereignisse, sie waren bereit für die Wahrheit, die sie predigten, ihr Leben zu opfern. Viele von ihnen vergossen ihr Blut für Jesus.
Auch wir sollen mutig die Wahrheit über die Auferstehung des Herrn denen verkündigen, die sie nicht kennen.
 

 

20.03.2016

Palmsonntag


Jesus Eintritt in Jerusalem auf einem Esel, erlaubt es ihm, König genannt zu werden. Er genießt die Begeisterung der Menge. Es ist eine feierliche Einweihung seiner Regierung. Doch nicht alle teilen die allgemeine Freude. Es sind die Pharisäer und die Sadduzäer, die Mitglieder des Hohen Rates - die höchsten Repräsentanten der jüdischen Behörden. Sie verlangen von Jesus, dass er seinen Jüngern befehlt ihn nicht mehr König zu nennen.
Die jubelnde Menge bestand nicht nur aus Jesu Jüngern, sondern vor allem aus zufälligen Passanten, die von den Wundern Jesu zwar gehört hatten, wussten jedoch nichts von seinen Lehren. Sie hatten keine persönlichen Überzeugungen. Einige von ihnen ließen sich von den Ältesten aufhetzen und gingen mit ihnen zum Palast von Pilatus um dort zu rufen: Kreuzige ihn! Um die Einstellung der Menge zum Jesus so zu ändern reichten leider nur wenige Tage.
Um nicht so wie die Menge zu werden müssen wir versuchen unseren traditionellen Glauben
zu unsere eigenen durchdachten Überzeugung machen.
Behilflich wird uns dabei die Lektüre der Hl. Schrift, katholische Bücher und Zeitschriften, das Gebet und häufige Empfang der Sakramente und der tägliche Kampf mit unseren Schwächen sein. Jesus wird dann unser persönlicher Herr und König, der unser Leben leiten wird.

 

13.03.2016

Verlorene Tochter

Das heutige Evangelium erzählt über ein bewegendes Ereignis wo Jesus das Leben einer Frau rettete. Ihr Körper war gesund, aber ihr Geist war krank. Sie hat schwer gesündigt. Nach dem Gesetz von Mose sollte sie mit dem Tod bestraft werden. Jesus nahm sie aber unerwartet in  Schutz.  Er sagte: Wer von euch ohne Sünde ist soll als Erster einen Stein nach ihr werfen. Die stark verwirrten Ankläger, gingen weg und niemand warf einen Stein. Die Frau wurde gerettet, und sie  hörte folgende Wörter: von nun an sündige nicht. Dieses Ereignis war ein Wendepunkt in ihrem Leben.

Jesus will, dass wir über uns selber und unsere Sündern nachdenken und nicht nur über andere urteilen. Nur er, der keine Sünde begangen, hat das Recht, zu beurteilen und zu verurteilen. Aber Er tut es nicht, weil Er auf die Erde kam, um uns zu retten. Er zeigt uns seine Barmherzigkeit und will, dass wir auch barmherzig sind. So oft vergab Er uns unsere Sünden, die manchmal sehr schwer waren. Genau so sollen wir unseren Nächsten verzeihen, die uns Unrecht getan haben. Das Leiden geduldig ertragen und für die Bekehrung der Sünder beten.  

 

06.02.2016

Liebender Vater

Davon, wie erstaunlich die Gnade Gottes für jeden von uns ist zeigt uns Jesus in dem  Gleichnis vom verlorenen Sohn. Unser Liebender Vater verzeiht uns nicht nur unsere Sünden, sondern behandelt uns, als ob wir sie nie nicht begangen hätten. Als der Sohn "noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und hatte Mitleid mit ihm: lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Es bedeutete nicht nur, dass er dem Sohn verzeiht sondern, dass er ihn wieder wie einen lieben Sohn wahrnimmt. Weiter befiehlt der Vater den Dienern seinem Sohn Sandalen zu bringen. Das bedeutete, dass er  nicht wie ein Sklave behandelt werden wird, der barfuß ging. Am Ende ließ der Vater seinem Sohn, einen Ring an den Finger zu stecken. Dies bedeutete, dass der Vater ihn vollständig in die Position zurück versetzt, die er vorher hatte, bevor er das Haus verließ. In der Geschichte des verlorenen Sohnes, können wir leicht unsere eigene Geschichte sehen. Wir verlassen oft das Haus des Vaters, um seine Liebe zu verachten - Sünden zu begehen.

Der Moment, als der verlorene Sohn demütig gesteht: Ich habe gesündigt, wird zum Schlüssel zu seinem Neuen Leben. Das wahre Zeichen unserer spirituellen Transformation ist der Moment, in dem wir aufhören anderen die Schuld zu geben und ehrlich gestehen: Ich bin schuldig, ich habe gesündigt. Dies ist der Moment, in dem wir in das Haus des Vaters zurückkehren können. Gott wartet immer mit offenen Armen auf unsere Rückkehr, unabhängig davon, wie tief wir gefallen sind. Und wenn wir zurückkommen, verzeiht er uns nicht nur, sondern nimmt uns wieder als seine Söhne und Töchter an. Dies wird im Sakrament der Buße getan.

 

28.02.2016

Tut Buße

    Heute ist der dritte Sonntag der Fastenzeit, und wieder hören wir den Ruf: "Tut Buße". Dieser Aufruf ist eine Warnung an uns. Gott in seiner Liebe warnt davor, dass diejenigen, die nicht bereuen, in Richtung Leiden und Niederlage gehen. "Der Herr ist gnädig und sehr geduldig," aber man darf Reue nicht ans Ende des Lebens verschieben und dabei dreist auf die Barmherzigkeit Gottes zählen. Denn das Leben ist eine Zeit der Prüfung und wir wissen nicht, wann es enden wird! Dramatische Ereignisse in unserem Leben sollen uns an die Notwendigkeit der ständigen Wachsamkeit, Bereitschaft auf die endgültige Begegnung mit Gott erinnern. Im heutigen Evangelium hören wir von zwei schockierenden Ereignissen: Das erste Ereignis  ist eine Revolte gegen die römische Besatzung der Galiläer, die Pilatus ohne  Untersuchung erbarmungslos ermordet hatte. Die Schüler von dieser Tatsache empört, kommen zu Jesus und erwarten, dass er das Vergehen Pilatus verurteilen wird. Wie reagiert Jesus? Er äußert kein Bedauern über das was passiert ist und ermuntert nicht zur Rache. Er sagt aber: das könnte  jedem von euch zustoßen! Denkt darüber nach, wie sieht euer Leben aus. Denn wenn ihr nicht Buße zeigt, werdet ihr ähnlich umkommen! Diese Ereignisse sollte man als "Warnsignale" sehen, dass die Zeit für Reue und Umkehr kurz ist! Und das zweite Ereignis: die Achtzehn, die unter dem abgestürzten Turm in Siloah umkamen. Jesus wiederholt: "Wenn ihr  euch nicht bekehrt werdet ihr ähnlich sterben. Jesus spricht hier nicht von dem natürlichen Tod, sondern von den ewigen Tod – die ewige Verdammnis! Hier geht es um die Ewigkeit. Die Zeit ist kurz: "Kehrt um, und glaubt an das Evangelium." Tut Buße! Vertraut an Gott, der unser Heil will und deshalb so geduldig und barmherzig uns immer aufs Neue die Chance gibt uns zu bekehren.